spass mit backups

Frueher war alles besser – oder irre ich? ;)

Nein, mal im Ernst. Frueher hatte man ein Raid, selten groesser als ein DLT, ok, compression mit eingerechnet. Womit darf man sich heute rumschlagen? Tja… der totale Overkill.

Folgende Aufgabenstellung:

  • 40 Server, á ca. 50Gb
  • 3 Backupmaschinen, á ca. 1,4tb Platten.
  • 1x pro Woche Fullbackup
  • Taeglich incrementelles Backup.
  • 2 Saetze vorhalten.

Und nun das grosse Manko – Die Backupmaschinen haben kein Gigabit Interface :( Grob gerechnet geben alle Server schonmal ein Vollbackup Aufkommen von 2tb. Damit ist die haelfte meiner totalen Kapazitaet schon aufgebraucht. Allerdings durfte ich in diversen Tests feststellen, dass gzip hier noch einiges bringt.

Naechstes Problem – Die reine Datentransferzeit von der HardwareNode zum Backupserver ist immens… Eine der groessten Maschinen, ca. 60gb, benoetigt fuer einen Durchlauf in etwa 4-5 Stunden! Und das Nachts…

Ich habe mich entschlossen, pro Nacht im Schnitt 2 Rechner pro Backupserver voll zu sichern. d.h. 300 gb pro Nacht. Herrlich… Hinzu kommen noch, nach den Vollbackups, 34 incrementelle Backups, im Schnitt also 11 Server pro Backupserver , á ca. 500mb incrementelle Daten. Also alles in allem nochmal 150gb. Will heissen, ich schiebe 450gb daten pro Nacht 7 Tage die Woche durch Rechenzentrum…

Und zu allem Ueberfluss wird mein Backupspeicherplatz sehr sehr knapp… Aber ich hoffe ja noch auf den Compressionfaktor.

Alles in Allem ist das schon eine ganz schoen kranke scheisse… und warum das alles? Weil nen RZ es nicht schafft die richtige, kaputte Platte im Raid auszuwechseln und den resync trotz wohl mehrmaliger Warnungen trotzdem forced? Nein, Backup muss ja sein… aber das hier ist echter Overkill…

One Response to “spass mit backups”

  1. [...] etwas laenger, da Host und Backupmaschinen getrennte Kisten sind. Das Datenaufkommen besprach ich hier ja schonmal. Murphy sei dank, geht der erste Versuch natuerlich schief. Aber gegen 5 faengt die [...]

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