Archive for the ‘HOWTO’ Category

sata timeouts mit dawicontrol DC-5200

Wednesday, December 2nd, 2009

Derzeit quael ich mich mit einem Linuxserver rum. Nachdem ich diverse Probleme mit Netzwerkkarte, Grafikkarte (ja, auch die braucht man manchmal in einem Server) beseitigt habe, hing ich ein wenig mit dem Dawi control.

Laut Doku soll dieser DC5200 Raid Controller SATA II mit 3Gbps koennen. Tja, in der Praxis faellt der Controller dabei aber auf die Schnautze:

[ 9.171954] ata1.00: exception Emask 0×52 SAct 0×3 SErr 0×400c01 action 0×6 frozen
[ 9.171954] ata1.00: irq_stat 0×08000000, interface fatal error
[ 9.171954] ata1: SError: { RecovData Proto HostInt Handshk }
[ 9.171954] ata1.00: cmd 60/80:00:8f:3a:7c/00:00:18:00:00/40 tag 0 ncq 65536 in
[ 9.171954] res 50/00:00:8f:3a:7c/00:00:18:00:00/40 Emask 0×52 (ATA bus error)
[ 9.171954] ata1.00: status: { DRDY }
[ 9.172028] ata1.00: cmd 60/80:08:60:00:00/01:00:00:00:00/40 tag 1 ncq 196608 in
[ 9.172029] res 50/00:00:8f:3a:7c/00:00:18:00:00/40 Emask 0×52 (ATA bus error)
[ 9.172826] ata1.00: status: { DRDY }
[ 9.172896] ata1: hard resetting link

Irgendwann schaltet der Kernel dann auf 1.5Gbps SATA und Ruhe ist. Das kanns natuerlich nicht sein.

Bei Debian Lenny schafft man sich nur Abhilfe damit, gleich von Anfang an auf 1.5Gbps zu limitieren:
In der Datei /etc/modprobe.d/options folgendes hinzufuegen:
options libata force=1.5G
(ggf. muss die Datei erst einmal erstellt werden.)
und dann mit update-initramfs -u die Aenderungen ins initramfs schreiben.

Wenn alles Richtig laeuft, meldet die Kiste beim naechsten reboot

ata1: FORCE: PHY spd limit set to 1.5Gbps

im dmesg.

Update: ich hatte mit diesem RAID-Controller noch ein Problemchen mit GRUB:
Wen ich im grub-boot-menu immer fix enter gedrueckt habe um den default kernel zu booten war alles in Ordnung. Sollte die Kiste aber ohne Eingabe booten, meckerte Grub mit grub error 18.
Verwirrend. Nach einiger recherche kam ich drauf: savedefault=false in der menu.lst ergibt das gewollte boot-Verhalten.

lenny und suphp

Friday, September 25th, 2009

Nachdem ich heute ne Weile darueber gegruebelt habe, wie ich unter Debian Lenny und suphp sowohl meine vhosts unter /var/www zum laufen bekomme, als auch das phpmyadmin, welches apt nach /usr/share installiert wurde zum laufen zu bekommen kam ich auf folgende Konfigurationsanpassung.
Diese ist noetig, da suPHP aus Sicherheitsgruenden die Ausfuehrung von php Dateien die z.B. root gehoeren und/oder ausserhalb /var/www liegen, Verweigert.

Debian bereitet die /etc/apache2/mods-available/suphp.conf schon richtig vor, im Verzeichniss /usr/share ist suphp also abgeschaltet. Nun hilft es leider nicht, einfach mod_php hinzu zuladen.
Vorher muss man die config des su_php leicht umschreiben nach folgendem Muster:

in der Datei /etc/suphp/suphp.conf die Zeile:

application/x-httpd-php=php:/usr/bin/php-cgi

in:

application/x-httpd-suphp=php:/usr/bin/php-cgi

aendern. Also ein “su” in den apptype hinzufuegen.
Ebenso in der Datei /etc/apache2/mods-available/suphp.conf:

AddType application/x-httpd-php .php .php3 .php4 .php5 .phtml
suPHP_AddHandler application/x-httpd-php

in:

AddType application/x-httpd-suphp .php .php3 .php4 .php5 .phtml
suPHP_AddHandler application/x-httpd-suphp

aendern. Hier also 2 Zeilen zu aendern.

Nun kommen sich die beiden php Arten nicht mehr in die Quere und man kann mit a2enmod php5 modphp wieder zuschalten, sofern man dies noch nicht getan hat.

Mit dieser Aenderung sollte jedes Zentral per apt installiertes script funktionieren, solange nicht vergessen wird, fuer den vhost oder alias die suphp engine abzuschalten, solange es sich nicht in /usr/share befindet.
Warum Debian dies nicht gleich so macht, ist mir allerdings ein Raetsel.

Uebrigens: ich hatte waehrend meiner Tests nen wunderbaren Bug im Firefox gefunden. Bot dieser einmal bei einem alias wie /phpmyadmin/ die index.php zum download an, weil noch kein handler installiert war, cached diese diese Information. Man kann am Server nun konfigurieren was man will…

pixie dust

Saturday, January 17th, 2009

Schoen, dass Murphy doch so zuverlaessig ist.
Die Tage spielte ich ein wenig mit PXE Boot rum. Ich dachte mir, so ein notboot linux kann nicht schaden, zudem ich zunehmend Rechner ohne CDROM bekomme…

Doku findet sich wie Sand am Meer. Zum testen entschied ich mich der Einfachheit halber fuer dnsmasq und einen TFTP Server fuer OSX. Ersteres sollte mein Fallstrick werden.
Die dnsmasq.conf benoetigt nur ein paar Zeilen:

dhcp-range=192.168.42.200,192.168.42.220,12h
dhcp-host=XX:XX:XX:XX:XX:XX,eeebox,192.168.42.219,infinite
dhcp-option=3,192.168.42.1

Hier fehlt eigentlich nur noch die boot-file anweisung fuers PXE. In einer Doku stand folgendes Beispiel:

dhcp-boot=/pxelinux.0,pos,192.168.1.11

Beim Bootversuch warf meine eee Box allerdings folgenden fehler:

PXE-T02 access violation
PXE-E3c tftp error access violation.

Es brachte mich zur Weisglut, denn die Fehlermeldung ist total Missfuehrend. Ich suchte am TFTPServer und fand nichts, wenn ich tftpget verwendete, bekam ich das bootfile. Nach vielen Versuchen und Vergleichen mit anderen Anleitungen fiel mir dann der / vor dem filename auf…
Eine fuer meine beduerfnisse richtige Version waere dann:

dhcp-boot=pxelinux.0,hermes,192.168.42.42

Nun klappts auch mit dem PXE-Boot via dnsmasq. Weiterfuehrende Doku:

Syslinux (fuers pxelinux.0)
Erklaerung der PXE config files und Demos
GRML ueber PXE booten ohne NFS (sehr elegant, wie ich finde)
Die Debian PXE Doku (und hier ist sogar der Eintrag fuers dnsmasq richtig ;) )

ich hasse upgrades…

Wednesday, March 26th, 2008

Ich stecke gerade mitten in einem Upgrade. Mein “alter” iMac (early 2006) bekam heute eine Runderneuerung. Maximale Ausbaustufe 2Gb RAM und ne 750gb SATA Platte. Ich mag die Kiste ja sehr, doch diese 2×1Gb SO-Dimm limitierung ist schon ganz schoen bloed. Da ich schon bei Auslieferung 1.5Gb hatte, hab ich mich auch lange vorm upgrade gedrueckt. Aber die meine Tiger Installation lag wohl in ueblen Ruinen.
Da ich meinen Plan, einen MacPro zu kaufen in letzer Minute aus Vernunft vereiteln konnte, goennte ich eben der ollen Maschine das 140 Euro teure Upgrade, 1gb SO-Dimm und eine Samsung HDD.
Bei der Gelegenheit spendierte ich der Kiste auch gleich Leopard. Aber eins sag ich Euch: ICH SCHRAUBE DIESE KISTE NIE WIEDER AUF!!!1!!elf

Ernsthaft… Das Teil in allen Ehren, so auffem Schreibtisch. Aber das Innenleben…. Das heben der Frontplatte war noch das kleinste Problem, im Web gibts diverse Anleitungen. Letzterer link bietet sogar das Original Service Manual an! Doch dann laechelte mich etliche qcm schwarze Folie an. Diese ist an den Metallkanten festgeklebt und galt geloest zu werden. Die Festplatte verbirgt sich natuerlich hinter dem Display was bei der Gelegenheit also auch noch geloest werden muss. Da es aber nur hochgeklappt werden muss, reicht es, die schwarzen Alufolien links und rechts zu loesen. Klingt alles nicht so kompliziert, nach wenigen Minuten hielt ich die alte Platte auch schon in der Hand. Halterungen an die neue HDD schrauben, Kabel wieder dran, Display anschrauben, Folie wieder aufkleben, Deckel drauf. Puh… das wars erstmal, oder? Ein blick nach rechts und mich schaut ein Unschuldiges Kabel an…. Der Temperaturfuehler der Festplatte. Gnaaaaaa…. Also alles nomma auf. Zwischendurch wieder 5 (Arbeits-)Telefonate und die Flunder ist wieder zu und steht auf dem Schreibtisch. Ein click auf den Einschalter und der Chime ertoent. “Gute Arbeit!”
Doch dann das naechste boese Erwachen, einer der drei luefter faengt langsam an, Vollgas zu laufen. Was ist denn das nun? Ein kurzes surfen auf dem Laptop ergab, dass genau dieses Modell wohl hin und wieder Probleme mit seinem SMC hat, also muss es das sein und ich installiere mutig weiter Leopard.
Die Installation ist schnell durch und auch die Updates sind irgendwann drauf. Langsam bin ich von der Lautstaerke doch etwas angepisst und ich versuche, das SMC zu resetten…. Ohne Erfolg. Gedanken schiessen durch den Kopf. Doch was vergessen? Was passiert wohl, wenn die Lueftersteuerung einen Fuehler nicht findet? iStat zeigt mir allerdings sowohl Luefter Informationen als auch Tempfuehler…
Egal, irgend ein Fuehler muss fehlen, sonst wuerde das Ding nicht so aufdrehen. Also wieder auf. Langsam hab ich ja uebung. Was laechelt mich diesmal an? Das verdammte Festplattenfuehlerkabel, was diesmal zwar an der Platte klebt, aber vor lauter Telefonterror vergessen wurde, auf der Platine auch angeklemmt zu werden *FLUCH*
Naja, beim dritten mal geht alles schneller und nun rennt die Kiste erstmal bestens. Auch die Leopard installation hat so einiges gebracht. Selbst auf meinem 12″ Poserbook wirkt es deutlich schneller. Einen wahren Unterschied wird die Zeit zeigen.
Jedenfalls ist nun erstmal Progamme aufspielen und Userdaten wieder einspielen angesagt. Das geht allerdings echt gut von der Hand denn fuer die meisten Programme reicht es, vor ihrem ersten Start die entsprechenden Files in den ~/Library/Application Support Folder gelegt zu bekommen.

Damit das ganze nicht so eintoenig wird, meldet Timemachine auch mal lustige Fehlermeldungen:
timemachine fehler
Hier hat wohl jemand das Wort “mehr” vergessen ;)

2terabyte grenzen und spass mit selbigen

Tuesday, December 4th, 2007

Heutzutage denkt man ja, es gaebe keine erreichbaren Grenzen mehr in Sachen Filesystem u.ae. Tja, ich wurde die Tage wieder auf den Boden der Tatsachen zurueckgeholt. Es fing damit an, dass unsere neuen Server endlich kamen. Aus 6 500Gb Platten sollte ein Array gebaut werden. Soweit, so gut. Beim einrichten fragte mich der Raidcontroller hin und wieder nach 2TB Support aber ich ging beim ersten Versuch doch recht schmerzlos ran und machte ein 2.5TB grosses Raid5.
Die CentOS4.5 Installation lief ohne groessere Probleme durch, nachdem ich das Konzept mit den Driverdisks (im grub mit “linux text dd” booten) verstanden habe und einfach das dd.iso von einem USB Stick laden konnte. Auch partitionieren klappte bestens mit dem Diskwizard. Doch dann kam der erste Bootvorgang. Schwarzes Bild, blinkender Cursor. Thats it.
Nach rumfragen und surfen stellte ich dann fest, dass Grub noch keine 2TB grossen Platten(!), also nicht Partionen, unterstuetzt.
Ok, also zweiter Versuch. Ich legte diesmal 2 RaidVolumes an. eine 50Gb fuers System und den Rest, also 2450Gb fuer Virtuzzo. Auch diesmal klappte die Installation erstmal bestens, der Diskwizard liess mich die Partitionen einrichten und formatieren. Auch das booten klappte jetzt.
Doch dann eine Meldung, dass System /vz, die grosse Partition bzw auf der fuers System zweiten Platte waer kaputt. Ich habe das mal uebergangen und /vz aus der fstab genommen, damit ich endlich mal sehen kann, ob der Rechner sauber laeuft.
Spaeter hab ich dann einfach /vz neu formatiert und mit Speedtests angefangen. Hier war ich doch ueberrascht, was moderne Rechner so hinbekommen. Was mit allerdings nicht direkt auffiel war, dass /vz nur 250Gb gross war… Und hier fing der Spass an. Nach etwas Recherche war schnell klar: Linux Kernel ab 2.6 haben die 2Tb begrenzung nicht. Dafuer aber viele der alten Tools drumrum, wie z.B. Grub oder fdisk. Zu allem ueberfluss koennen die derzeitigen Bootloader nur von einem “msdos disk label” booten. Dieses kann aber auch nur max. 2Tb grosse Platten. Schoene Scheisse.
Doch es gibt natuerlich eine Loesung.
Zunaechst muss man sich von fdisk verabschieden, da dieser nur msdos disk labels bzw partition tables kann.
Parted ist hier gefragt. Doch eine Warnung beim rumexperimentieren: Parted schreibt direkt auf Platte, also nicht erst nach dem bei fdisk bekanntem “w”!!
Der obige Schritt 2 RaidVolumes anzulegen war schonmal notwendig, da wie schon bemerkt, Grub nur von msdos labels booten kann, nicht von GPT (GUID Partition Table, nutzt z.b. auch Apple bei IntelMacs)
Also muessen wir nun die zweite RaidVolume zu GPT umbauen, bei mir ist das /dev/sdb. Unmounten nicht vergessen!

Mit
parted /dev/sdb print
bekommen wir raus, wie es um die disk geometry bestellt ist:

Disk geometry for /dev/sdb: 0.000-2336501.250 megabytes
Disk label type: msdos
Minor Start End Type Filesystem Flags
1 0.031 239348.502 primary ext3 boot
Information: Don't forget to update /etc/fstab, if necessary.

Wie hier zu sehen, Disk label type ist noch msdos. Wir merken uns aber schonmal start und endgroesse der “Platte”.
Nun muessen wir (Achtung, Datenverlust ab hier) mit

parted /dev/sdb mklabel gpt

den label type umstellen und mit

parted /dev/sdb mkpart primary 0 2336501

die Partition wieder anlegen. Die Start und Endwerte uebernehmen wir aus der parted /dev/sdb print Ausgabe. Mit selbigem Befehl kann man auch ueberpruefen, ob alles korrekt gelaufen ist. Ab hier kann man wieder wie gewoehnlich ein filesystem anlegen, in meinem Fall mit mkfs.ext3 -m0 /dev/sdb1 -L/vz

Das -m0 verhindert die gewoehnliche 5% root Reservierung, die hier Platzverschwendung waere. Mit -L schreibe ich ein filesystemlabel mit, welches die z.B. CentOS fstab so moechte. Noch eine Warnung: aeltere fdisks luegen auch jetzte noch mit der disk geometry, neuere verweisen sinnvollerweise direkt auf parted. Also auf keinen Fall mehr benutzen.

Viel Spass mit dem >2TB Volume ;)

remote play mit dark alex custom firmware 3.71 m33-3

Monday, November 12th, 2007

Die Tage erschien das Firmwareupdate 2.00 fuer die PS3. Einer der neuen Features ist wohl das Remote Play nun ueber das Playstation Network, d.h. von ueberall, wo man Wlan hat, funktioniert sowohl auch das Einschalten der Selbigen. In der Theorie. Remote Play beinhaltet die Faehigkeit, seine Playstation 3 fernzubedienen. Das ist wahrlich kein grosses Ding, denn die Funktionalitaet richtet sich eher ans abspielen von Videos/Musik. Denn bei Spielen kommt die Meldung, dass hier kein Remoteplay unterstuetzt ist. Auch bei Bluray Discs koennte das passieren, hier kann die Bluray selbst bestimmen, ob das geht. Also alles nicht besonders toll, denn warum auf der kleinen PSP schauen, wenn mans eh auf dem TV nutzen kann. Auf dem Klo schau ich selten Blurayfilme ;)
Aber genau hier kommt das Firmware 2 Update ins Spiel. Jetzt soll das naemlich auch uebers Internet funktionieren. Wollen wir doch mal sehen.

Ich scheiterte schon daran, dass auf meiner PSP noch die CFW 3.10OE-A schlummerte. Derzeit ist auf Dark Alex Homepage die Version 3.71M33-3 zu bekommen. Also steht mal ein Upgrade an. Aber auch dies erweisst sich als garnicht so einfach. Besonders, wenn man kein Forumkiddie ist ;)
Als ich das letzte mal flashte war das allerdings alles noch viel komplizierter. Dark Alex schreibt zwar neue features in die Firmware, vertreibt aber nur seinen eigenen Code uebers Netz, die fehlenenden (Sony) Firmwareteile muss man sich selbst besorgen und daraus ein EBOOT.PBP bauen, mit dem man dann upgraden kann. Dies geschah damals mit einer Windowsanwendung.
Die Zeiten aendern sich gluecklicherweise, heute ist es wesenlich weniger kompliziert. Das Zusammenbauen des updaters geschieht direkt auf der PSP. So will man das.
Nun muss man allerdings eine seltsame Upgrade Hierarchie befolgen, da man nicht direkt auf die neueste DA FW upgraden kann.
Um direkt auf die CFW 371 m33 zu upgraden muss man mindestens eine CFW 3.52 M33-3 laufen haben.

Das folgende Howto ist fuer die erste Generation PSP, also NICHT die PSP Slim. Bis auf ein paar Kleinigkeiten unterscheidet sich die vorgehensweise allerdings nicht. Hierzu bitte die entsprechenden Readmes beachten!

Also schnappt ihr euch das 352 Upgrader Paket. Z.B. hier.
Kleiner Tip: Auch wenn die neuen Firmwarebuilder einen Integritaetscheck machen, ist es ratsam seine Quellen zu verifizieren. Dieses Pack hier behinhaltet gleich noch das original Sony Upgrade. Wie auch immer, dieses Pack tat bei mir und bei nem Kumpel.

Nach dem auspacken seht ihr 3 Ordner von Step1 bis Step3. Vorsicht: Natuerlich besteht hier immernoch die kleine Chance, dass beim flashen was schiefgeht. Das heisst, eure PSP wird nicht mehr starten und muss z.B. mit einem Pandora Akku gerettet werden. Ausserdem sollte der Akku mindestens 75% geladen sein und das Netzteil angeschlossen.

  • Schritt 1: Step 1 brauch man NUR wenn ihr noch eine PSP mit original Firmware 1.50 habt. Ihr kopiert also den die Ordner kxploitpatcher und kxploitpatcher% nach ms0:/PSP/GAME/. Also auf dem Memorystick und fuehrt die Anwendung einmal aus, dann kann sie wieder geloescht werden.
  • Schritt 2: Kopiert den Ordner M33CREATOR nach “ms0:/PSP/GAME” (bei 1.50 Firmwares) oder “ms0:/PSP/GAME150″ (bei SE/OE Firmwares). Nun fuehrt ihr den 3.52 M33 Creator aus, damit wird das eigentlich Update erstellt. Hier wird noch nichts geflasht, die Anwendung zieht sich aus dem im selben ordner liegenden Original Sony FW 3.52 die noetigen Dateien. Hiernach kann man nun das neu erstellte M33 Update starten. Anweisungen befolgen und auf keinen fall die PSP ausschalten bis eben diese Meldung kommt. Mit X oder O schliesst ihr das Upgrade ab (Diesen Schritt auf keinen Fall uebergehen). Es kann sein, dass man die PSP hier manuell ausschalten/rebooten muss, das ist normal, allerdings erst nachdem ihr vorher X oder O gedrueckt habt!. Die beiden Creator/Update Ordner koennen nun geloescht werden.
  • Schritt 3: Im Ordner Step 3 liegt das Update auf Version 3.52 M33-4. Nach kopieren in den Ordner “ms0:/PSP/GAME150″ wird dies nun gestartet und man sieht, warum fuer den spaeteren updater eben diese Mindestversion gebraucht wird, es werden hier naemlich nur bestimmte Teile im flash ausgetauscht, nicht das ganze Firmware. Auch dieser Ordner kann nach erfolgreichem Update geloescht werden.

Nun zum Upgrade auf CFW 371:
Die Release Version gibts auf Dark Alex Seite zu downloaden. Auch das neuste Update sollte man herunterladen. Ausserdem braucht man das original Sony 3.71 Update. Das gibts hier.
Kleine Info fuer Homebrew Fans an dieser Stelle. Die 371M33 enthaelt KEINEN 1.50er Kernel mehr. Dieser kann ueber das “kernel 1.50 v2” Addon hinzugepatcht werden (hier muss aus Platzgruenden der LocationFree Player entfernt werden) oder man laed die Anwendungen ueber den eLoader. Ansonsten gelten die selben Warnungen wie schon beim Update zuvor…

  • Schritt 1: Der UPDATE Ordner muss nach “ms0:/PSP/GAME” und das 371.PBP nach “ms0:/PSP/GAME/UPDATE”
  • Schritt 2: “M33 Update” starten. Nach einem kurzen schwarzen Screen startet der Updater, der dem Sony Updater sehr aehnlich sieht. Alle Anweisungen befolgen und am Ende wieder X oder O druecken, wenn der Upgrader das fragt. Wie auch zuvor, diesen Schritt auf keinen Fall uebergehen. Nach Abgeschlossenen Update kann der UPDATE Ordner wieder geloescht werden.
  • Schritt 3: Nun kommen die Updates dran. Man kann direkt von der Release auf 371M33-3 updaten, bei spaeteren Versionen bitte Readme beachten. Kopiert hierzu den UPDATE Ordner nach “ms0:/PSP/GAME” und fuehrt ihn die Updateranwendung aus.

Soweit, so gut. Ihr solltet jetzt also auf Version CFW 3.71 M33-3 sein. Leider geht Remote Play hier noch immer nicht. Dazu sind die folgenden, letzten Schritte zu befolgen.

Zunaechst braucht ihr das Original Sony Update 3.72, welches es hier gibt. Ausserdem braucht ihr den NEW PSARDUMPER von Dark Alex.

  • Schritt 1: Kopiert den PSARDUMPER nach “ms0:/PSP/GAME” und das 3.72 EBOOT.PBP ins root Verzeichniss der Memcard, “ms0:/” und startet den Dumper. Nach dem Druecken von Quadrat (um alle Dateien aus dem eboot zu extrahieren) legt der Dumper auf dem Memcard ein Verz. “F0″ an. Aus diesem Verzeichniss brauchen wir die folgenden Dateien: “vsh/resource/premo_plugin.rco” und “vsh/module/premo_plugin.prx” zunaechst auf eurem Rechner.
  • Schritt 2: Schaltet die PSP komplett aus (Powerknopf 5sec halten oder Akku raus) und beim Einschalten haltet die die R Taste. Im Recovery Menu geht ihr auf “Advanced” und dann auf “Toggle USB (flash0)”. Wenn ihr jetzt das USB Kabel wieder anschliesst, mounted ihr direkt das Firmwareflash. Nun muesst ihr nur noch die Dateien “vsh/resource/premo_plugin.rco” und “vsh/module/premo_plugin.prx” mit den vorhandenen ersetzen. Kurze Info: Die Dateien im Flash sind sowohl Schreibgeschuetzt als auch “Systemdateien” – Unter Windows muesst ihr den Explorer so einstellen, dass er diese Dateien auch zeigt. Nach dem Ersetzen nicht vergessen, das Schreibschutzflag wieder anzumachen. Sauber unmounten und via “back” und “Exit” das Recovery Menu verlassen.

Nun sollte Remote Play auch mit einem “alten” 3.71er Firmware funktionieren. Viel Spass ;)

plesk 8.2.1 auf nem frischen debian

Thursday, November 1st, 2007

Man sollte ja meinen, Serververaltungstools wie Plesk lassen sich am besten auf nem ganz frischen Linux installieren… Das dachte ich bis eben auch. Leider sieht SW-Soft das ganze wohl etwas anders.
Normalerweise ist die Installation auch auf einem Debian System denkbar einfach, Autoinstaller starten, aus ueber 40 Modulen das auswaehlen, was man auch moechte und Plesk haengt sich mit ins Debian APT. Dadurch ists moeglich z.B. eigene Pakete wie ein spezieller Spamassassin oder eine eigene Version von Qmail. Nicht schoen fuer Hardcode Admins, aber es funktioniert in der Regel und es gibt Updates.
Los geht es also, ist ja nicht das erste mal. Bestimmt die Haelfte der verfuegbaren Module werden abgewaehlt und munter auf weiter gedrueckt. Doch was muss ich erleben? Direkt im naechsten Schritt bailt der Installer mit einer (apt) Fehlermeldung:

Exchanging information with licensing server.
Checking whether the package dependencies are resolved.
E: Broken packages
ERROR: Unable to install packages because of package dependency problems.
Not all packages were installed.
Please, contact product technical support.

Dieses Phaenomen hab ich nun auf 2 grundverschiedenen Debian Etch Installationen. Einmal nahezu leer und einmal schon mit nen paar Paketen installiert.
Ein Blick in die /tmp/autoinstaller3.log zeigt die komplette APT Fehlermeldung. Beim zweiten Server liegt es lediglich am fehlenden bind9 Paket.
apt-get install bind9” _vor_ der Plesk Installation behebt also dieses Problem. Kann der Autoinstaller das nicht selbst??

Wie dem auch sei, der zweite Server weigert sich immernoch. Das Log sagt was seltsames:

The following packages have unmet dependencies:
psa: Depends: psa-php4-configurator (>= 1.3.0) but it is not going to be installed or
psa-php5-configurator (>= 1.3.0) but it is not going to be installed
psa-updates: Depends: psa-php4-configurator (>= 1.3.0) but it is not going to be installed or
psa-php5-configurator (>= 1.3.0) but it is not going to be installed

Das heisst also, Plesk Pakete koennen selbst keine Abhaengigkeiten loesen? Tolle Show. Also weiter im Text, ich habe PHP5 auf dem Rechner. Will heissen, ich versuche rauszufinden, welche dependencies das “psa-php5-configurator” Paket hat. Garnicht so einfach, das gibt es naemlich nicht!
“psa-php4-configurator” hingegen will ein paar PHP4 Pakete. Nach einem “apt-get install php4-common php4-domxml php4-gd php4-mysql php4-imap php4-cli php4-curl libapache2-mod-php4” kann der Autoinstaller “psa-php4-configurator” auch installieren.
Die Installation laeuft nun also durch.

Schoen, dass ich nun PHP4 Leichen im System habe fuer ein Pleskmodul, welches vermutlich nichtmal mehr gebraucht wird.
Grosse bitte an SW-Soft: Wenn ihr meine Supportanfrage schon ignoriert, und ich bin nicht der Einzige, dann raeumt wenigstens fuer 8.2.2 die .debs auf… Danke.

UPDATE:
mit folgendem Eintrag in der /etc/apt/sources.list kann man den psa-php5-configurator nachinstalliern:
deb http://autoinstall.plesk.com/debian/PSA8 etch all
dann ein:
apt-get update && apt-get install psa-php5-configurator

i-produkte und ihre protokolloffenheit…

Monday, September 10th, 2007

Ok, ich bau da grad an einer Webseite rum. Ich haette gerne eine Kalenderoption, welche Multiuser-maessig administriert werden kann. Kein Problem denk ich, gibt ja genug Plugins, welche ICS Files anzeigen. Soweit, so gut. Nun muss ich also nur noch ein .ics File auf den Server bekommen.
Werfe ich also iCal an und definiere einen neue Kalender und klicke auf Veroeffentlichen. Als “Veroeffentlichen auf” waehle ich “Privater Server” und gebe als “Basis-URL:” “ftp://servername.com/folder” an. Noch schnell Benutzername und Kennwort und tadaa, er frissts. Auf dem Server liegt nun eine 0kb grosse Datei – kein wunder, sind ja noch keine Termine definiert. Aber auch nach nach Eintragen von Terminen und mehrmaligem Updaten habe ich aber immernoch nur leere Files.
Nach ein wenig recherchieren im Inet werd ich auch schnell fuendig – iCal kann eigentlich garkein ftp… Ist halt irgendwie halb drin aber niemand hats wirklich zuende Programmiert. Tolle Show!! Sowas ist man von Apple eigentlich nicht gewohnt. Schade.

Abhilfe schafft dafuer freie Scalp, sowie einige ein paar andere. z.B. das kommerzielle FTP iCal Calendars. Scalp soll wohl auch SSH/SFTP koennen, leider bekam ich hier immer auth failed.

Nichts destotrotz bin ich etwas entaeuscht von Apple… Features anbieten aber nur halbherzig unterstuetzen, hauptsache man promoted .Mac :(

die welt von oben

Sunday, September 2nd, 2007

Google Earth ist ja schon langem mein liebstes timesink. Aber die neueste Version hat jetzt neben dem sehr coolen Google Sky auch noch einen Flugsimulator eingebaut. Ok, ich geb ja zu, das Ding einen Flightsim zu nennen ist etwas hoch gegriffen, macht aber trotzdem Spass. Ich war verbluefft, wie schnell man sich in der leider doch sehr flachen 2D Welt zurechtfinden kann. Man hat eine F-16 oder eine kleine Cirrus zur Auswahl und kann dann damit z.b. durch den Grand Canyon brettern. Berlin hingegen sieht trotz der vereinzelten 3D Objekte wie schon gesagt, recht flach aus. Immerhin muss man sich keine teuren Scenery Packs kaufen ;)
Google Flight Sim
Achso, erreichen kann man den Sim ueber CTRL-ALT-A bzw Apfel-ALT-A oder uebers “Tools” Menue.

Das Killerspielzeug schlechthin ist allerdings Earthview und hat Ausnahmsweise mal nichts mit Google zu tun ;)
Anders als bei Google Earth wird hier auf LIVE Bilder diverser Wettersatelliten zurueckgegriffen. Klar, die Aufloesung ist noch nichtmal annaehernd so gut, aber z.B. Wolkenformationen oder die Nachtbilder rocken schon. Man sieht doch sehr eindrucksvoll wo auf der Welt viel Geld in die Beleuchtung des Himmels gesteckt wird. So fiel einem Kanalinsassen ein doch sehr heller Punkt mitten in der Algerischen Wueste auf. Bei naeherem betrachten wurde schnell klar, der “Punkt” ist heller als Berlin und das mitten in der Wueste. Was kann das sein?
Earth View

Dank Google Earth und meines ausgereiften topografischen Koennens (ich sage nur NOF ;) ) war der Ort schnell dingfest gemacht. Es handelt sich um Hassi Messaoud, eines der groessten Oel Raffinerien dieser Welt. Das Licht kommt also nicht nur von etlichen Lampen sondern von Gasbrennern welche das Gas, das nicht verwendet werden kann, abfackeln!

Update: via google earth sieht man die Fackeln sogar per Satelliten!

mobiles instant messaging

Wednesday, August 8th, 2007

Da ich stolzer Besitzer eines hier schon des oefteren erwaehntem Nokia E61 bin incl. auch schon erwaehnter UMTS flatrate ists natuerlich usus auch einen Instant Messenger installiert zu haben.
“Damals” war die Liste der verfuegbaren Clients doch recht uebersichtlich.
Ich liebaeugelte eine Weile mit dem Agile Messenger bis ich verstanden habe, dass deren billing Politik darin besteht, das Produkt nur auf Zeit freizuschalten (Plan). Dies hat sich zwischenzeitlich, wohl dank grosser Konkurenz, geaendert und die Software ist fuer einmalig $44,95 zu haben. Also entschloss ich mich doch wieder das gute alte, voellig freie Jimm zu benutzen, welches alllerdings ein reiner ICQ Client ist. Hier handelt es sich um ein Java MIDP Programm welches sehr stabil und robust geworden ist. Jimm hatte ich auch schon hin und wieder auf Klassischen Handys verwendet. Und genau hier liegt das Problem, es ist nicht wirklich ausgelegt fuer Telefone mit “echtem” Keyboard, viele Tasten sind seltsam angeordnet. Buddy auswaehlen, Text schreiben und anschliessendes absenden verlangt sehr viele Tastendrucke.

Heute stolperte ich ueber einen coolen Artikel in dem alle moeglichen Messenger erwaehnt werden. Ok dachte ich mir, neuer Versuch. Die Bedingungen sind klar, moeglichst gute E61 Keyboard unterstuetzung und Multiprotokoll. Ersteres kann ich natuerlich nur nach Installation selbst testen, nach Multiprotokoll liess sich schnell filtern. Diese blieben uebrig:

Causerie gefaellt mir ueberhaupt nicht. Der look ist von Vorgestern und die Bedienung ein Krampf. IM+ und der Agile kommen da schon etwas frischer daher. Den Agile hatte ich wie erwaehnt schonmal getestet, drum kann ich gerade die aktuelle Version nicht connecten lassen, viel scheint sich allerdings nicht geaendert zu haben. Beim IM+ faellt das automatisch einblendete Fenster auf, wenn man in einem vorhandenen Dialog anfaengt zu tippen. Ein “durch etliche Menues hangeln” wie bei Jimm faellt hier also flach. Beide koennen wohl Bild Transfer und IM+ wohl volles Filetransfer.
Allerdings gibts bei IM+ keinerlei quote Funktion zum Text weiterleiten usw. URLs, zumindest wenn korrekt gesendet, als clickbarer link angezeigt.

Kommen wir zu den restlichen Clients. Warum sage ich scary? Ganz einfach. Es gibt neuerdings eine vielzahl an mobilen IM Clients, die alle “besondere” Funktionen gebundled haben. Hauptmerkmal dieser Clients sind, dass, bevor man seine Handynummer preisgibt keine Services verfuegbar sind. Sowas laesst mich natuerlich aufschreien und erstmal zu den EULAs rennen. Da lesen sich dann Saetze wie:

  • Provide you personalized content and advertisements
  • Conduct research about your use of the Site and Services
  • We may transfer your Personal Information within fring or to fring's third-party service providers and business partners, but only to provide services on the Site and Services or to you, across borders, and from your country or jurisdiction to other countries or jurisdictions around the world.
  • Nimbuzz collects and processes, or has third party service providers who collect and process on Nimbuzz’s behalf, personal data relating to You, as permitted to (1) provide the Nimbuzz Services, in particular to convey the communications You make by means of the Nimbuzz Software and/or the Nimbuzz Services, (2) invoice to You Your use of the Premium Services and (3) carry out Nimbuzz marketing activities.

brr, genug davon, die Liste geht hier ins unendliche. Sowas will man natuerlich nicht. Aber wie so oft wird alles mit bunten Bildchen und “FREE DOWNLOAD” angekuendigt. Klar.

Talkonaut wiederrum hat eine interessante Faehigkeit. HTTP Binding. Damit laesst sich dieser Dienst z.B. mit einer O2 WAP Flatrate benutzen. Dafuer bundled Talkonaut ihren Jabber mit GTalk2VoIP und jede Menge bots.

Bei der Gelegenheit ist vielleicht noch Chatnu zu erwaehnen. Die Seite ist zwar (noch) in daenisch, aber hier wird ein funktionierendes Wireless Village zu ICQ und MSN Gateway geboten. Hat man ein ungebrandetes Sony Ericsson Handy hat man einen IMPS Client eingebaut (das E61 hat auch einen). Der Client pollt ueber http in regelmaessigen Abstaenden zum Server und holt sich updates. Das funktioniert natuerlich auch mit der O2 WAP Flatrate! Aber vorsicht, auch hier wird eine Rufnummer verlangt. Hier noch fix ein kleines Howto.