Archive for the ‘Webhosting’ Category

ich liebe browser

Thursday, April 12th, 2007

Nein, nicht wirklich. Im Grunde hasse ich sie. Von tiefstem Herzen. Echt jetzt.

Ich koennte heulen… Nun gibt es schon so schoene Sachen wie CSS und ich denk mir, Browserunterschiede sollten kein Problem mehr sein. Also setz ich mich ran und fummle an nem bisserl schoenerem startx ;) Theme rum. Soweit, so gut.

Nach Stunden rumfummeln steht das Theme in Firefox und ich schaue es mir (wieder!) in Safari an – und werde herb ueberrascht. Er scheint keine Aenderungen angenommen zu haben, auch nach dem X-ten shift-reload nicht. Nach dem XX-ten shift-reload sehe ich hin und wieder einige Aenderungen, dann wieder nicht. Was zur Hoelle ist hier los? Warum hat der Safari solche Probleme, wenn sich mal ein stylesheet aendert? Erst nach einem kompletten Neustart frisst er die Aenderungen.

Bei sowas bin ich dann wieder froh, dass es nur ein Hobby ist und mir keine Kunde im Nacken sitzt, der mir Haarklein vorschreibt, wie es auszusehen hat ;)

Wie auch immer, die neuen Themes sind nun scharf. Sowohl meine Gallery als auch die Hauptseite (nach startx) sehen nun gleich aus.

Die Themes basieren auf das WordPress Revolution Theme und dessen port zu Coppermine von chylly.de. Ich habe allerdings bei Beiden den viewport etwas breiter gemacht und z.B. die sidebar gefixt. Warum beide relative Positionen fuer die sidebar nehmen bei einem sonst statischen Layout ist mir allerdings schleierhaft.

PS: IE7 ist nen Arschloch und kann mich mal.

spass als supporter

Thursday, April 5th, 2007

Da muss man 1-2 mal im Jahr Supportmails beantworten und schon gehts mir nach genau einem Tag an die Nerven.
Heute Mittag gabs seit langem mal wieder ein Problem mit dem RZ Netz. Kann passieren.

15 min spaeter bekam ich eine Beschwerdemail.
support mail
Es wird von wiederholten Ausfaellen gesprochen. Ausserdem von den obligatorischen Anwaelten die den Verdienstausfall einklagen sollen. Ein Blick auf die Webseite des Kunden laesst mich fragen aufkommen… In der Simpsons Internet Folge gabs Counter, die rueckwaerts zaehlten – Hier wohl auch ;)

Ok, dann frag ich mal die Statistik, was sie ueber den Server zu berichten hat.
Service Log
uh, kein Ausfall in den letzten 7 Tagen. Nichtmal einen im Monat Maerz. Not Bad… einer unser besseren Server ;)
Und nein, Nagios laeuft nicht im selben RZ!

Wieviel Langeweile muss man also haben, um SO schnell zu reagieren?
Das war natuerlich nicht die einzige Mail dieser Art… Eventuell stumpfe ich ueber Ostern ab ;)

nochmal spass, diesmal mit ips und switches

Saturday, March 24th, 2007

Da will man einmal frueh Feierabend machen und was passiert? Ein Server weg. OK, tief durchatmen und nachsehen was nun schon wieder los ist.

Es stellt sich natuerlich schnell heraus, dass der Server als solches einwandfrei tut – nur hat er kein Netz. Das ist natuerlich schlecht fuer so einen Server ;)

Nur… warum ist das Netz weg? Vom (virtuellen) Server zur HW Node gehts prima. Ein traceroute von Aussen macht schnell klar, es geht bis zum Switch des Datacenters und nicht weiter. Nach 3 Telefonaten und Ansagen wie “Nein, hier ist alles in Ordnung”, versuchte ich die IP-Adresse mal auf einem anderen Server. Gleiches Ergebniss. Mitlerweile sind fast 2 unschoene Stunden vergangen. Ich fuhr den Server nun zum x-ten mal wieder hoch, da fiel mir ein, dass ich die IP ja noch auf dem Test-Server aktiv habe. Aber was passiert? Der Datacenter Switch entscheidet sich, die IP auf meinem Test-Server zu blocken und gibt damit die IP fuer den eigentlichen Server wieder frei.

Tolle Show. Hab ich mich nicht mit Ansagen wie “Nein, hier ist alles in Ordnung” abwimmeln lassen? Naja egal, erstmal Feierabend machen.

Zuhause angekommen stelle ich mit Schrecken fest, dass nun ist die naechste IP-Adresse weg. Langsam schon etwas angenervt, merke ich, dass das Datacenter Gateway auf der IP “sitzt” und sie fuer sich beansprucht. Diesen Fehler hatte ich, gerade bei der Adresse schon mehrmals. Mail an den Support mit der Bitte doch einfach mal die IP wieder freizuschalten. Warten… und noch mehr warten… Nix passiert. 2 stunden spaeter noch ne mail… nix. Ich raste langsam aus und schreibe eine etwas kritischere Mail. Ne Stunde spaeter bekomme ich Antwort auf die erste Mail, mit einem Inhalt, der mich von den Socken haut. Nach sage und schreibe 6 (!) Stunden bekomme ich lapidar gesagt, man sehe die IP-Adresse xx auf MAC Adresse yy – Sorry Jungs, aber DAS weiss ich selbst. Die IP ist natuerlich immernoch geblockt. Da ich jetzt auf 180 war und es ausserdem spaet in der Nacht schrieb ich meinem Kompagnon eine kurze Schilderung der Sache mit dem Hinweis, wenn ich jetzt noch einmal dahin mailen muss, werde ich Ausfaellig.

Morgens um 8 rief er an und fragte laessig, ob ich denn schon meinen Trick mit dem doppelt belegen der IP probiert hatte.
Fluchtend wuchtete ich mich zum Rechner und 5 min spaeter war der Server wieder zu erreichen.

Aber nun mal unter uns… warum “denkt” dieser verdammte Switch dauernd, IP Adressen belegen zu muessen und vorallem, warum schnallt das Datacenter das nicht? Ich freu mich schon auf den netten Anruf am Montag.

Ich denke, der Mechanismus, der hier am Rad dreht ist eine Eigenschutz Funktion des RZ. Irgendwie muss natuerlich gewaehrleistet werden, dass Kunde A nicht sich einfach so eine IP von Kunde B schnappen kann. Tut er das, wird er automatisch geblockt. Sinnvoll. Allerdings sollte der Switch bitte nicht zum selbstlaeufer werden und wild rumsperren OHNE dass sich irgendwas an der Netzstruktur aendert.

Interessant ist auch, warum ich diese Sperrung wieder umgehen kann, wenn ich einfach die IP-Adresse absichtlich doppelt vergebe….

spass mit backups

Tuesday, March 13th, 2007

Frueher war alles besser – oder irre ich? ;)

Nein, mal im Ernst. Frueher hatte man ein Raid, selten groesser als ein DLT, ok, compression mit eingerechnet. Womit darf man sich heute rumschlagen? Tja… der totale Overkill.

Folgende Aufgabenstellung:

  • 40 Server, á ca. 50Gb
  • 3 Backupmaschinen, á ca. 1,4tb Platten.
  • 1x pro Woche Fullbackup
  • Taeglich incrementelles Backup.
  • 2 Saetze vorhalten.

Und nun das grosse Manko – Die Backupmaschinen haben kein Gigabit Interface :( Grob gerechnet geben alle Server schonmal ein Vollbackup Aufkommen von 2tb. Damit ist die haelfte meiner totalen Kapazitaet schon aufgebraucht. Allerdings durfte ich in diversen Tests feststellen, dass gzip hier noch einiges bringt.

Naechstes Problem – Die reine Datentransferzeit von der HardwareNode zum Backupserver ist immens… Eine der groessten Maschinen, ca. 60gb, benoetigt fuer einen Durchlauf in etwa 4-5 Stunden! Und das Nachts…

Ich habe mich entschlossen, pro Nacht im Schnitt 2 Rechner pro Backupserver voll zu sichern. d.h. 300 gb pro Nacht. Herrlich… Hinzu kommen noch, nach den Vollbackups, 34 incrementelle Backups, im Schnitt also 11 Server pro Backupserver , á ca. 500mb incrementelle Daten. Also alles in allem nochmal 150gb. Will heissen, ich schiebe 450gb daten pro Nacht 7 Tage die Woche durch Rechenzentrum…

Und zu allem Ueberfluss wird mein Backupspeicherplatz sehr sehr knapp… Aber ich hoffe ja noch auf den Compressionfaktor.

Alles in Allem ist das schon eine ganz schoen kranke scheisse… und warum das alles? Weil nen RZ es nicht schafft die richtige, kaputte Platte im Raid auszuwechseln und den resync trotz wohl mehrmaliger Warnungen trotzdem forced? Nein, Backup muss ja sein… aber das hier ist echter Overkill…